FAWZIYA SAYDO GENOZIDÜBERLEBENDE UND MENSCHENRECHTSAKTIVISTIN


Anfrage an: fawziyasaydo@penager.de
Über mich
Am 3. August 2014 überfiel der sogenannte Islamische Staat (IS) die Region Sinjar (Şingal) Irak, tötete zahlreiche Jesid:innen und verschleppte tausende Frauen und Mädchen, die als Sexsklavinnen missbraucht wurden. Unter ihnen war auch Fawziya Saydo, die zu diesem Zeitpunkt erst neun Jahre alt war.
Sie wurde zunächst nach Syrien entführt, anschließend in die Türkei und später nach Ägypten verschleppt. Nach über zehn Jahren wurde sie schließlich im Gazastreifen aufgefunden. Dort gelang ihr die Flucht. Seit Februar 2025 lebt sie in Deutschland.
Hier ist Fawziya Saydo nicht nur Ratsuchende, sondern auch eine geschätzte Freundin und Kollegin bei Penager. Sie setzt sich aktiv dafür ein, die Stimmen unterdrückter Frauen hörbar zu machen – insbesondere die der jesidischen Frauen.
Bereits jetzt hat sie als Sprecherin an bedeutenden Veranstaltungen teilgenommen, unter anderem im Deutschen Bundestag sowie bei den Vereinten Nationen in Genf, neben vielen weiteren Auftritten.
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Im Oktober 2025 fand vom 20.–23. in Genf die sechzehnte ministerielle Tagung der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) unter Schweizer Vorsitz statt auf dieser ich eingeladen worden bin.
Im Oktober 2025 fand vom 20.–23. in Genf die sechzehnte ministerielle Tagung der Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) unter Schweizer Vorsitz statt. Fawziya Saydo hat auf dieser Konferenz gesprochen, den gesamten Redebeitrag können Sie dem Video entnehmen.

Im März 2025 war ich zu Besuch beim Deutschen Bundestag in Berlin.

Sinjar (Şengal; Irak), November 2024
Elf bittere Jahre sind vergangen, in denen ich die Seiten meines Lebens voller Schmerz umblätterte. Heute bin ich zurückgekehrt, nur um festzustellen, dass sich meine Wunden in die Steine meines Hauses eingebrannt haben. Von mir ist nichts geblieben, außer diesem Buch und meiner Tasche, die schwer an Erinnerungen trägt.
Presseartikel

Die Befreiung
Sie wurde mit zehn Jahren vom IS entführt und als Sklavin gehalten. Bei ihrer Rettung musste sie ihre Kinder zurücklassen. Heute wohnt die Jesidin Fawzia Sido in Deutschland. Wie lebt man mit diesem Schmerz?
Von Johanna Sagmeister und Maria Wölfle
