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Jungle World: Pena.ger weist auf Schutzlücke für Jesiden hin

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Dr. Dastan Jasim macht in ihrem Artikel „Kalifat ist keine Metapher“ für die Jungle World auf die anhaltende Bedrohung der Êzîdinnen durch den sogenannten »Islamischen Staat« aufmerksam. Sie beschreibt, dass mehr als 2000 Êzîdinnen weiterhin vermisst werden und im genozidalen System der Jihadisten gefangen sind. Von einem Ende des Genozids könne keine Rede sein, da die Betroffenen…

Dr. Dastan Jasim macht in ihrem Artikel „Kalifat ist keine Metapher“ für die Jungle World auf die anhaltende Bedrohung der Êzîdinnen durch den sogenannten »Islamischen Staat« aufmerksam. Sie beschreibt, dass mehr als 2000 Êzîdinnen weiterhin vermisst werden und im genozidalen System der Jihadisten gefangen sind. Von einem Ende des Genozids könne keine Rede sein, da die Betroffenen im Mittleren Osten keinen Schutz finden. Abschiebungen aus Deutschland bedeuten für viele Êzîd*innen den Weg in Lebensgefahr.

Im Kontext dieses politischen Ausnahmezustands wird auch die wichtige Arbeit von pena.ger e.V. hervorgehoben, die mit kurdischsprachiger Beratung Geflüchtete unterstützt und auf die fatalen Folgen der deutschen Abschiebepolitik für Êzîd*innen aufmerksam macht. Dr. Jasim betont, wie notwendig es ist, dass Organisationen wie pena.ger e.V. die Stimmen der Betroffenen hörbar machen und sich gegen die Abschiebungen einsetzen, die trotz der unsicheren Lage in der Heimat weiter erfolgen.

➔ Zum vollständigen Artikel in der Jungle World: „Kalifat ist keine Metapher“

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