Eingabehilfen öffnen


Jungle World: Abgeschoben ins Land des Genozids

|

In


In einem Artikel der Jungle World wurden wir von Pena.ger zur aktuellen Situation von yezidischen Geflüchteten zitiert. Wir machen deutlich: Abschiebungen in den Irak bedeuten für viele Betroffene eine Rückkehr in ein unsicheres Umfeld – mit gravierenden Folgen, besonders für traumatisierte Frauen und Kinder.


Im April 2025 erschien im Nachrichtenmagazin Jungle World ein Artikel über die aktuelle Abschiebepraxis gegenüber yezidischen Geflüchteten aus dem Irak. Auch wir von Pena.ger wurden darin zitiert. Als Beratungsstelle, die eng mit besonders schutzbedürftigen Gruppen arbeitet, machen wir immer wieder auf die dramatischen Folgen aufmerksam, die Abschiebungen für betroffene Menschen haben können.

Im Artikel weisen wir darauf hin, dass die Sicherheitslage in der Herkunftsregion Şingal (Sinjar) weiterhin höchst instabil ist. Besonders gefährdet sind traumatisierte Frauen und Kinder, die durch eine Rückkehr erneut mit den Tätern des Genozids konfrontiert werden könnten. Trotz internationaler Anerkennung des Völkermords an den Yezid:innen durch den IS, sehen wir mit Sorge, dass Abschiebungen wieder zunehmen, Schutzstatus widerrufen wird und politische Schutzmechanismen auslaufen.

Als Team von Pena.ger fordern wir gemeinsam mit anderen Menschenrechtsorganisationen einen sofortigen und dauerhaften Abschiebestopp für yezidische Geflüchtete und setzen uns dafür ein, dass die Betroffenen dauerhaft Sicherheit und Perspektive in Deutschland finden.

➔ Zum vollständigen Artikel in der Jungle World: „Abgeschoben ins Land des Genozids“

Schlagworte zum Thema

Ähnliche Beiträge