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Die unsichtbare Minderheit: Neue Daten zu Menschen kurdischer Herkunft in Deutschland

Kurden zählen zu den größten Einwanderungsgruppen in Deutschland, bleiben in offiziellen Statistiken wegen des fehlenden Nationalstaats jedoch meist unsichtbar. In einem Mediendienst-Hintergrundgespräch präsentiert Prof. Dr. Çinur Ghaderi nun eine exklusive Expertise zu diesem Thema.

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1–2 Minuten
Prof. Dr. Cinur Ghaderi

„Kurd*innen prägen die deutsche Migrationsgesellschaft mit, bleiben aber häufig unsichtbar. Die Expertise beleuchtet ihre vielfältigen Lebensrealitäten zwischen Flucht, gesellschaftlichem Engagement und Erfahrungen mit antikurdischem Rassismus“

Prof. Dr. Çinur Ghaderi
– Professorin an der EvH Bochum. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen Internationale Soziale Arbeit, Soziale Arbeit in Kriegs- und Postkonfliktregionen, (politische) Identität, Diversität und Intersektionalität sowie Gender und Migration.

Kurd*innen bilden eine der zahlenmäßig stärksten Einwanderungsgruppen in Deutschland, doch das Wissen über sie ist in der Öffentlichkeit überraschend gering. Das liegt maßgeblich daran, dass sie wegen des fehlenden eigenen Nationalstaats in amtlichen Statistiken – etwa dem Ausländerzentralregister oder dem Mikrozensus – nicht als eigenständige Gruppe auftauchen. 

Im Rahmen eines Mediendienst-Hintergrundgesprächs präsentiert Dr. Çinur Ghaderi nun eine exklusive Expertise zu diesem Thema. Das Papier liefert unter anderem eine aktuelle Schätzung dazu, wie viele Kurdinnen und Kurden tatsächlich in Deutschland leben. Darüber hinaus beleuchtet die Untersuchung die gegenwärtige Situation kurdischer Schutzsuchender aus der Türkei und Syrien. Weitere Schwerpunkte der Analyse bilden der wissenschaftliche Kenntnisstand zu gesellschaftlichem Engagement und Teilhabe sowie konkrete Daten und Fakten zur Verbreitung von antikurdischem Rassismus.

Format

Der 15-minütige Einstiegsvortrag der Referentin findet „unter eins“ statt und darf unmittelbar für die Berichterstattung verwertet werden. Für die darauffolgende 45-minütige Diskussions- und Fragerunde gilt hingegen „unter drei“. Wörtliche Zitate aus diesem Abschnitt bedürfen einer expliziten nachträglichen Autorisierung.

Anmeldung

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Das Hintergrundgespräch wird gefördert von der Stiftung Mercator.
Die Expertise wurde von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

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